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Medizin (ilac) ist überall in den Apotheken (eczane) reichlich erhältlich. Dort werden auch oft verschreibungspflichtige Medikamente verkauft. Trotzdem wird die Mitnahme einer kleinen Reiseapotheke für die Erstbehandlung (Durchfall, Fieber, Krämpfe, Kopfschmerzen) empfohlen, denn durch den Klimawechsel und ungewohntes Essen kann Unwohlsein auftreten. Zur Zeit sind keine besonderen Impfungen erforderlich.

An vielen Orten werden immer noch offenes, selbst produziertes Speiseeis (dondurma) angeboten. Beim Verzehr solchen Eises kann in der Regel nicht garantiert werden, dass es auf hygienische Art und Weise hergestellt worden ist. Darum muß von Ort zur Ort der Kauf eines solchen Eises abgewogen werden. Ansonsten sollte man besser darauf verzichten und geht damit einer Magenverstimmung aus dem Weg.

Das Leitungswasser ist in der Regel gechlort und kann in allen Städten getrunken werden. Trotzdem wird empfohlen, in Flaschen abgefülltes Trinkwasser zu trinken, denn veraltete oder leckende Rohre der Wasserversorgung können die Gesundheit möglicherweise beeinträchtigen. Das gleiche gilt auch für alle auf der Straße trinkfertig, angebotenen Getränke, die unter Zusatz von Wasser hergestellt worden sind. Auch offenes Wasser (su) aus Wasserkaraffen, sowie ein offenes Milchgetränk (Ayran), welches häufig in Lokalen angeboten wird, kann die Ursache für eine spätere Magenverstimmung sein. Wer auf Nummer sicher gehen will bestellt sich lieber gleich ein geschlossenes.

In allen großen Städten gibt es eine sehr gute medizinische Versorgung, zu denen die staatlichen und auch einige private Krankenhäuser (hastane) zählen. Besonders die Privaten Einrichtungen in der Türkei müssen einen Vergleich mit den westeuropäischen Einrichtungen nicht scheuen. Selbst in den ländlichen Bereichen ist eine gute Erstversorgung durch die vielen staatl. Sanitätsstellen (Saglik Ocagi) gewährleistet.